Brasilien 2008: Iguaçu
4. Dezember 2008 | Abgelegt unter Unterwegs
Iguaçu kommt aus der Guarani Sprache und heisst “grosses Wasser”. So heisst einer der Flüsse in Süd-Brasilien, der hier in Foz de Iguacu in den Parana mündet. Einige Kilometer vor der Mündung fällt er allerdings noch 80 Meter tief über Vulkangestein nach unten, nicht ohne ein schier unglaubliches Schauspiel abzuliefern – die Iguacu Wasserfälle.
Der Fluss bildet hier die Grenze zwischen Brasilien und Argentinien, daher habe ich jeweils einen Tag auf jeder Seite verbracht, war also rein technisch einen Tag in Argentinien. Aber das ist ungefähr so wie mein Besuch in Mexico, der sich auf ein paar Stunden in Tijuana beschränkte, den ich also daher nicht mitzähle.
Der Nationalpark um die Fälle herum eines der letzten Stücke Regenwald im Süden, der Rest ist im letzten Jahrhundert der Rodung zum Opfer gefallen. Umso zahlreicher und massiver finden sich Flora und Fauna im Park, ein 4-lagiger Regenwald bis zu 40 m Höhe, 2000 verschiedene Tierarten, und immer wieder unentdeckte neue, sowie natürlich die überwältigenden Fälle. Über eine Breite von hunderten von Metern bieten sich immer wieder neue Ansichten, ständig wechselnde Licht- und Farbspiele und eine unglaubliche Menge an Wasser, die kontinuierlich herabstürzt.
Auf der brasilianischen Seite ist das Panorama am besten, dort sieht man die gesamte Breite und Größe. Auf der argentinischen Seite ist man direkt an den Fällen, teilweise darunter oder direkt darüber, daher empfehle ich auf jeden Fall, beide Seiten anzuschauen.
Ich habe etwa 500 Fotos gemacht, die besten hundertsoundsoviele finden sich hier.








